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Terminvorschau 2021

1. Januar - 31. Dezember

Yachay – die andine Tradition der Mutter Erde und des Menschen

In diesen Zeiten braucht die Mutter Erde von uns, dass wir uns an diese Feste der Sonnwenden und Tagundnachtgleichen, das Fest der Mutter Erde und andere Zeremonien erinnern, in denen der Charakter der Mutter Erde liegt, der sich auch in ihren Kindern, den Menschen reflektiert. Da wir das Feiern dieser Feste vergessen haben, vertrocknet die Mutter Erde, traurig und weinend. Und auch die Seele des Menschen vertrocknet.

In diesen Zeremonien der Jahreszeiten feiern wir mit unseren Schutzengeln und anderen Göttern, die in der Zeremonie gerufen werden. Sie sind unerlässlich für das Wohlbefinden der Mutter Erde, denn bei diesen Festen werden nicht nur Zeremonien gemacht, sondern es wird auch gesungen, getanzt, wir zeigen ihr, dass wir froh sind.

Die Pacha Mama ist wie eine Mutter, die ihre Kinder fröhlich sehen will. Und wir glauben, dass diese Feste unsere Mutter Erde harmonisieren können, die diese Zeremonien in diesen Momenten braucht.

Frühling: symbolisch kann man sagen, dass der Frühling die Geburt des Menschen ist, wo sich als erstes der Körper entwickelt, die Kraft im Allgemeinen, der Mut, die Ausdauer und die Intelligenz in anderen Dimensionen des Menschen. Die Energien des Kosmos fließen genau jetzt intensiver, und der Mensch muss verstehen, sie zu kanalisieren.

Sommer – das Fest der Sonne: das Licht, das symbolisch gesehen das Wachstum des Menschen darstellt erreicht jetzt seine Reife. Ebenso schenkt die Natur oder Pacha Mama dem Menschen ihre reifen Früchte und der Mensch lernt auch mit den 4 Elementen der Natur in ihren verschiedenen Dimensionen zu arbeiten, um seine innere Entwicklung zu finden. Mehr Info…

In diese Zeit des Sommers fällt auch das Fest der Mutter Erde  (Pacha Mama): Pacha Saumi. Wir danken für alle Früchte, die sie uns täglich auf unseren Tisch legt, sowie auch für alles was sie uns im Leben schenkt. Gleichzeitig feiern wir das Fest der Göttlichen Mutter, die im Himmel ist (Nachtzeremonie), damit unsere inneren Kräfte, unsere Taten und Gedanken liebevoll sind. Mehr Info…

Herbst: symbolisch gesehen ist der Herbst das Alter, wo auch die Natur ihr jährliches Alter beginnt, um dann auf anderen Ebenen wiedergeboren zu werden, genau wie der Mensch. Viele sagen, dass man im Herbst „erntet, was man gesät hat“. Ebenso bereitet sich auch der Mensch vor, um in einen neuen Zyklus der Wiedergeburt einzutreten. Er entwickelt mehr Bewusstsein, und versucht, alles Schlechte, was er im Leben (Pacha) getan hat, zu harmonisieren. Mehr Info…

Aya Marq’ay – das Fest unserer Ahnen: Wir tragen unsere Ahnen in unserem Inneren und in unserem Äußeren. Indem wir ihrer gedenken, wertschätzen wir sie und anerkennen das Opfer, das sie für uns gebracht haben. Wir ehren sie auch, weil wir wissen, dass sie nicht tot sind, sondern, dass sie in andere Dimensionen übergegangen sind, von wo sie uns manchmal bitten, die Bedürfnisse ihrer Seele zu befriedigen. Denn die Seele begleitet uns genauso durch das Leben solange wir leben wie auch nach dem Tod. Da alles in der Seele eingeschrieben ist, braucht die Seele, nachdem sie in andere Dimensionen übergegangen ist auch manche Dinge, die sie im materiellen Leben zurückgelassen hat. Daher wird in der andinen Tradition das Fest der Ahnen gefeiert. Mehr Info…

Winter: der Winter symbolisiert den physischen Tod des Menschen, so wie auch die Natur im Winter stirbt. Und dieser Tod ist eine Vorbereitung für einen neuen Zyklus der Jahreszeiten. Dasselbe passiert beim Menschen. Mehr Info…

Wenn wir sie mit menschlichen Augen betrachten, können wir verstehen, dass wir diese 4 Jahreszeiten an jedem Tag des Jahres wiederholen – zum Beispiel:

Der Frühling (Geburt) ist der Moment wo wir mit neuer Kraft für unsere Arbeit erwachen. Der Sommer (die Reife) ist der Mittag, wo wir die Natur genießen, unser Mittagessen einnehmen um weiterzuarbeiten, oder um unsere Suche nach der Wahrheit fortzusetzen, und unser Programm zu erfüllen, das wir Schicksal nennen. Der Herbst (das Alter) ist der Nachmittag nach der Arbeit, wo die Natur beginnt ihre Farben zu ändern und zu vertrocknen. Genauso will der Mensch sich ausruhen und hat Lust von der Arbeit nach Hause zu gehen. Der Winter (der Tod) ist die Zeit, da wir müde sind oder schlafen, um dann wieder aufzuwachen und aufzustehen und einen neuen Frühling, ein neues Jahr zu erleben. So wiederholt sich der Zyklus durch viele Jahre, damit der Mensch sich auf den verschiedenen Ebenen entwickelt.

Der gesamte Erlös der Feste und Seminare dient der Fortführung des Aufbaus des Projektes Paqarina, der ersten initiatorischen Schule der Inka Tradition in Peru (Cusco – Urubamba) seit der Konquista, wo der Mensch die Gelegenheit haben wird, durch das Wissen der Natur innerlich wiedergeboren zu werden und seine Seele zu erheben bis zu Pacha Kamaq (dem Schöpfer), der uns seine Tore für ein harmonisches, immerwährendes und unendliches Leben öffnet.

Details

Beginn:
1. Januar
Ende:
31. Dezember